Vegane Müsliriegel selber machen – Rezept

Was ist an Müsliriegeln schon spannend? Zugegeben, auf dem Markt gibt es eine Reihe überteuerter Riegel, die meistens leckerer aussehen als sie schmecken. Also warum sich sich für Müsliriegel begeistern? Weil man sie ganz einfach selber machen kann! In diesem Rezept soll einmal eine leckere Variante gezeigt werden, die man günstig und schnell zubereiten kann. Das beste dabei ist, dass das Rezept vegan ist und ohne Zusätze von Zucker oder Konservierungsmitteln auskommt.

Besonders im Herbst heißt es wieder, die Nüsse sind los! Nüsse sind dabei in der Tat ein willkommenes Superfood auf den Tellern von Vegetarier*innen, Veganer*innen und allen sich bewusst ernährenden Menschen. Mit ihrem hohem Proteingehalt sind sie die ideale Ergänzung auf dem Speiseplan von Sportlern und Fitnessenthusiasten. Doch vor allem sind die knackigen Vitaminbomben einfach auch sehr lecker.

Neben Nüssen gehören, wie in jedes gute Müsli und somit wie in jeden Müsliriegel, Haferflocken. Das vitalstoffreiche Getreide bildet eine kompakte Masse und so den unverkennbaren Müsligeschmack. Zur süßen, aber gesunden Verführung werden die Riegel durch Agavendicksaft oder Ahornsirup, sowie durch leckere Trockenfrüchte.

Rezept für vegane Müsliriegel

Die Riegel eignen sich aufgrund ihrer kompakten Energie- und Vitalstoffdichte als idealer Sportsnack, für vor und nach dem Workout oder als haltbare Wanderverpflegung für zwischendurch. Oder, wenn man so will als kleine Mittagspause, wenn es schnell gehen muss. Nun geht es aber zum Rezept. Viel Spaß beim Zubereiten!

Vegane Müsliriegel

Zutaten

(Reicht für etwa 16 kleine Riegel)

  • 150 g Haferflocken (am besten kernige)
  • 50 g Agavendicksaft oder Ahornsirup
  • 1/2 TL Zimt (oder n.B.)
  • 1 Prise Meersalz
  • 90 g dunkle Schokolade oder Kakaobutter
  • 30 g Mandeln – grob gehackt
  • 30 g Walnüsse – grob gehackt
  • 30 g Haselnüsse – grob gehackt
  • 40 g getrocknete Gojibeeren, Rosinen und/oder Cranberries – grob gehackt
  • 30 g Leinsamen und/ oder Chiasamen – geschrotet
  • 1 1/2 El Kokosnussöl
  • 3 El Mandel-, Cashew- oder Erdnussbutter

Hilfsmittel

  • große Pfanne
  • Gummispachtel
  • Backpapier
  • eine kühlschranktaugliche Schale (16x16cm)

Anleitung

  1. In einer großen Schüssel alle trockenen Zutaten vermischen.
  2. Bei niedriger Temperatur das Kokosnussöl schmelzen lassen und anschließend die Nussbutter einrühren. Wichtig: die Pfanne nicht zu heiß werden lassen, sonst brennt die Nussbutter an und wird bitter! Sind Nussmuß und Öl gut vermengt, die Pfanne vom Herd nehmen, wenige Minuten abkühlen lassen und 1/3 Schokolade bzw. die Kakaobutter unter stetigem Rühren hineingeben. Ist diese dritte Zutat gut aufgelöst, können die trockenen Zutaten beigemengt werden. Nun den Ahornsirup bzw. den Agavendicksaft hinzufügen und wieder auf den noch warmen, aber ausgeschalteten Herd stellen. Wichtig ist, dass die Mischung nicht noch einmal aufkocht wird, weil dies die cremige Konsistenz der Schokolade beeinflusst. Nach etwa 30 Minuten sollte die Masse genug eingedampft sein bzw. die Haferflocken gut gequellt sein, um aushärten zu können.
  3. Am besten mit einem Gummispachtel die Masse aus der Pfanne in die mit Backpapier ausgelegten Backform geben und möglichst glatt streichen dabei die form etwas schütteln, damit sich Luftblasen aus der Masse lösen und diese sich gleichmäßig verteilt. Darauf achten, dass die Backform in einer Größe gewählt wurde, dass die Riegelmasse zwischen 2 und 3 cm hoch ist. Anschließend wird die Backform in den Kühlschrank gestellt.
  4. Das restliche Drittel der Schokoladen- oder Kakaobuttermasse im Wasserbad erwärmen und, wenn diese flüssig ist, über der ausgehärteten Riegelmasse verteilen. Dann die Backform wieder in den Kühlschrank stellen und für eine weitere Stunde aushärten lassen.
  5. Nachdem die Riegelmasse nun ausgehärtet ist, kann man die eigentlichen Riegel durch vorsichtiges Ziehen von senkrechten und waagerechten Schnitten aus der Masse schneiden. Die Größe ist dabei frei wählbar. Empfehlenswert ist aber eine Größe von etwa 4×4 cm. Nun heißt es entweder guten Appetit oder man packt die Riegel ein, denn die kleinen Genusshäppchen sind mehrere Tage haltbar und können gut in Klarsichtfolie oder luftdichten Gefäßen im Kühlschrank gelagert werden.

Variationen

Wer mag, kann diese Riegel perfekt zur kalten Jahreszeit mit einer weihnachtlichen Note versehen. Hierzu einfach eine Messerspitze Nelkenpulver und etwas Orangenabrieb zu den trockenen Zutaten geben. Eine sommerliche Variante besteht darin, etwas Haferflocken durch die gleiche Menge Kokosflocken und die Beeren durch eine Südfruchtmischung (z.B. Ananas und Papaya) zu ersetzten.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Verkosten!

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