April 24, 2017

Der Weihnachts-Survival-Guide: So überlebst du als Veganer die Feiertage

Der Weihnachts-Survival-Guide: So überlebst du als Veganer die Feiertage

Weihnachten steht vor der Tür und die Familie kommt zusammen. Leider verspricht dieser Anlass nicht automatisch auch eine harmonische Zeit. Denn mit der Frage nach dem diesjährigen Weihnachtsmenü können auch die Essensgewohnheiten der Familienmitglieder für Streitpotenzial sorgen. Und spätestens wenn die Weihnachtsgans schön im Ofen vor sich hin brutzelt, kann einer der Gäste nicht mehr an sich halten. Die Familie ist sauer: wieso kann der Veganer nicht mal an Weihnachten eine Ausnahme machen? Du siehst, der Streit ist vorprogrammiert.
 
In meinem Weihnachts-Survival-Guide zeige ich dir, wie du auch als Veganer ein harmonisches Weihnachtsfest mit deinen Lieben genießen kannst 😉

 

Der vegane Weihnachts-Survival-Guide – So überlebst du die Feiertage mit der Familie

 
weihnachts-surviva-guide fuer veganer
 

#1 Vorher das Menü klären

 
Um böse Überraschungen zu vermeiden, solltest du im Vorfeld klären, was am Weihnachtsabend serviert wird. Gibt es Alternativen, die man für dich zubereiten kann? Oder hat deine Familie sogar Lust auf ein komplett veganes Weihnachtsmenü oder einen veganen Gang? Wenn du selbst der Koch bist, hast du natürlich das meiste Mitspracherecht. Falls du vor Ort nicht vegan kochen kannst, dann bring dir deine Lieblingsspeisen doch einfach von zu Hause mit.

 

#2 Nicht missionieren

 
Anlässlich des vielen Fleisches auf den meisten Weihnachtstafeln erscheint es besonders jetzt passend, genau darüber aufzuklären, welche Qualen das arme Tier erleiden musste. Es könnte allerdings kaum einen ungünstigeren Zeitpunkt geben. Missionieren bewirkt fast immer das Gegenteil vom erwünschten Ergebnis. Die wenigsten Familienmitglieder werden jetzt überhaupt aufnahmebereit für deine Informationen sein und das gipfelt dann nur in einer klassischen Abwehrhaltung. Gerade zu den Feiertagen solltest du die PETA-Broschüre also besser kurz zur Seite legen und dich auf andere Gesprächsthemen konzentrieren – auch, wenn es dir schwer fällt.

 

#3 Schlagfertige Antworten parat haben

 
Es ist nicht unwahrscheinlich, dass du dir eventuell den einen oder anderen doofen Spruch bezüglich deiner Ernährungsweise anhören musst. Am besten ist es da, schon direkt eine kurze schlagfertige Antwort parat zu haben und den Gesprächspartner verdutzt dastehen zu lassen. Zeig, dass du informiert bist und genau weißt, was du tust.
 
Hier und hier habe ich ein paar Antworten auf die gängigsten Vorurteile zusammengetragen. Was ist eure Lieblings-Antwort auf dumme Sprüche?
 

#4 Auch mal Fünfe gerade sein lassen

 
Wenn du keine Lust auf Diskussionen hast, dann hilft manchmal einfach nur eine klassische Zen-Haltung. Lass dich nicht aus der Ruhe bringen und versuche auch bei doofen Seitenhieben mal Fünfe gerade sein zu lassen. Das heißt nicht, dass du dir alles gefallen lassen sollst, sondern nur, dass du abwägen solltest, ob es diese Situation wirklich wert ist, einen Streit zu riskieren.
 

#5 Taten sagen mehr als Worte

 
Statt zu missionieren, solltest du besser deine Taten sprechen lassen. Lass deine Familie doch mal von deinem Weihnachtsmenü probieren und zeig ihnen, wie köstlich die vegane Küche ist. Bringe selbstgebackene vegane Kekse zum Weihnachtsbesuch mit oder verschenke deine vegane Lieblings-Schoki. Wie wäre es zudem mit einem veganen Kochbuch oder einer guten Doku unter dem Weihnachtsbaum?

 

Habt ihr noch mehr Tipps, um die Feiertage mit der Familie harmonisch zu überstehen?

 
 

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Der vegane Weihnachtsguide

Kommentare

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5 thoughts on “Der Weihnachts-Survival-Guide: So überlebst du als Veganer die Feiertage

  1. Sandy sagt:

    schönes Geschirr 🙂 <3

  2. Tabea sagt:

    Meine Ernährung ist ja auch nicht mehr so “normal”… aber meine Familie ist zum Glück sehr tolerant und hat auch letztes Jahr nicht gemeckert, als ich die Weihnachtsplätzchen nicht angerührt habe, weil sie mir zu ungesund waren.
    Generell ist hier immer alles in Ordnung, solange ich mich nicht beschwere, dass die anderen Fleisch und Soße und unheimlich viel fettige Torte und zuckrige Kekse essen, und meine Mama darauf achtet, schönes Gemüse und Kartoffeln als Beilagen zu machen.
    Schade, dass das nicht in allen Familien so ist.

    Deinen Tipp, das Essen abzusprechen, finde ich sehr gut. So kann man sich vorbereiten und es ist am Ende niemand enttäuscht, weil man etwas nicht isst, und auch niemand hungrig, weil es nichts für ihn zu essen gab. Aber auch die anderen Ratschläge klingen sehr sinnvoll – und lassen sich sicher auch auf andere Ernährungsformen übertragen 🙂

    Liebe Grüße

    1. Lena sagt:

      Danke dir, Tabea 🙂 Schön, dass es bei euch so harmonisch läuft! Andere sind da ja leider nicht so tolerant und das kann natürlich dann für Konflikte sorgen,

  3. Jessy sagt:

    Ich finde es total schwer, an den Feiertagen ruhig zu bleiben…ich hab zwar keine große Familie, aber allein schon diese ganze “lustige” Werbung von Rewe usw. für totes Tier 🙁 Und auch, dass man es festlich findet, Tiere zu essen…ich weiß, dass das hier halt zur Kultur gehört, finde es aber dennoch furchtbar 🙁

    1. Lena sagt:

      Ich weiß genau, was du meinst, Jessy! Gerade in dieser Zeit fällt das natürlich besonders schwer…

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